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Unterm Strich von Peer Steinbrück - Eine persönliche Rezension von W. Kerschner
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Geschrieben von Wieland Kerschner   
Freitag, 13. Januar 2012
Ich habe dieses Buch angefangen zu lesen, weil mich mehr und mehr das Gefühl beschleicht,  dass Angela Merkel in Bezug auf die Finanzkrise eigentlich nicht so richtig weiß worum es geht. Auf mich macht Angela Merkel den Eindruck einer Mitläuferin denn einer Gestalterin. Es wird irgendwie nur herum gedrechselt. So etwas nennt man dann auch „fahren auf Sicht“.  Als aktuelles Beispiel sei nur die Finanztransaktionssteuer genannt. (Wenn die böse FDP nicht dagegen wäre dann wäre SIE dafür! Kompletter Unsinn! SIE war immer dagegen) Sie ist keine Politiker/in vom Kaliber einer  Christine Lagarde oder  Jean Claude Junker. Man muss diese Leute nicht mögen aber Sie haben das „Etwas“.
Je länger man in dem Buch von Peer Steinbrück ließt,  desto mehr verdichtet sich der Eindruck, dass der Mann weiß worüber er spricht und genau dieses „Etwas“ hat. In der Struktur erinnert das  Buch an das zweite Buch von Barack Obama der über Seiten hinweg Politik erklärt und sagt was er will.  
Peer Steinbrück beschreibt die Probleme unseres Landes und auch die Auswege. Er sagt aber auch ganz klar, dass es keine Patentrezepte und schon gar keine Königswege gibt. Er verschafft dem Leser einen Überblick über die geostrategische Situation von Europa und präsentiert uns seine Einschätzung der Lage Deutschlands im Zeitalter der Globalisierung. Vieles mag uns davon bekannt vorkommen. Die Klasse des Buchs  besteht aber darin, dass er mit Humor und schriftstellerischen Können alles sehr gut verdichtet. Komplexe Zusammenhänge werden dem Leser, wenn es irgend geht, in einfache Sprache übersetzt. Es darf in diesem Buch auch  gelacht und geschmunzelt werden.  
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 13. Januar 2012 )
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Botanischer Spaziergang
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Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 27. Oktober 2011

Der Bramfelder See bietet den Menschen in Bramfeld und Steilshoop ein Stück Natur mitten in der Stadt. Er ist nicht nur Erholungsraum für die Anwohner, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Was wächst rund um den Bramfelder See? Welche Pflanzen- und Tierarten sind dort heimisch? Wie ist die aktuelle Situation, nachdem der Bramfelder See im letzten Jahr leergelaufen war? Antworten gibt der Umweltexperte und SPD-Bezirksabgeordnete Heinz Plezia. Mit dabei ist auch unser Bundestagsabgeordneter Ingo Egloff.

Ich lade Sie herzlich ein zu einem botanischen Spaziergang rund um den „Brami“.

Samstag, 29. Oktober 2011

11.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden)

Treffpunkt: Direkt am Bramfelder See, in Höhe der Schleuse am Bramfelder Redder

Kommen Sie mit uns ins Gespräch!

Herzliche Grüße

Jens Schwieger

P.S. Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen mein Wahlkreisbüro selbstverständlich unter der Telfon-Nr. 63 91 76 79 zur Verfügung.

 
Bundesfreiwilligendienst und 1-Euro-Jobs verbinden, warum eigentlich nicht?
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Geschrieben von Wieland Kerschner   
Freitag, 19. August 2011

Was wäre wenn man den Bundesfreiwilligendienst  (Die Nachfolgeveranstaltung für den Zivildienst) und die Träger von 1-Euro Jobs zusammen führen würde? Derzeit ist es für einen „1- Euro-Jobber“ sehr schwer aus seiner Situation wieder heraus zu kommen, da er sich de facto in einem Hamsterrad befindet. In den Bewerbungsunterlagen macht sich so ein 1- Job auch nicht besonders gut, egal um welche Tätigkeit es sich handelte.

Der Ist-Zustand ist doch, dass wir einen Teil der Arbeitslosen Menschen, die länger als ein Jahr ohne Arbeit sind, einer „Arbeitlosen-Industrie“ überantworten. Sie besteht aus Trägern, die vielfältige Leistungen, von Bewerbungstrainings, über Umschulung und Weiterqualifizierung, „Fit machen für den Arbeitsmarkt“, Stadteilküchen, Schulkantinen und Hilfsdiensten (Vorlesen in Kindergarten) anbieten. Am Ende der Maßnahme bekommen viele der Betroffenen, aus welchem Grunde auch immer, keinen Job, obwohl sie in so einer Trainingsmaßnahme waren und  „fit“  für den ersten Arbeitsmarkt sein sollten. Tatsache ist jedoch, auf dem ersten Arbeitsmarkt haben die meisten der Betroffenen auch danach keine Chance. Unter diesem Gesichtspunkt ist dann auch die aus der Wirtschaft geführte Debatte über Bildungspolitik und der sog. „Fachkräftemangel“ zu hinterfragen.

 

Auf der anderen Seite fehlen mit Aussetzung der Wehrpflicht, Zivildienstleistende an allen Ecken und Enden. Für viele wäre der Einstig in die Positionen die früher von Zivildienstleistenden bekleidet wurden eine Möglichkeit für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Man könnte diese Menschen mit versicherungspflichtigen Arbeitsverträgen ausstatten. Man würde diesen Menschen wieder die Tür zum Arbeitmarkt und vielleicht auch zu einem neuen Betätigungsfeld eröffnen  

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 19. August 2011 )
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