Sportanlage Barmwisch erhält wichtige Sanierungsgelder

Gute Nachrichten für die Sportlandschaft in Bramfeld: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat im Rahmen des Bundesprogramms “Sanierung kommunaler Sportstätten” Fördermittel aus der sogenannten “Sportmilliarde” bewilligt. Davon profitiert auch Bramfeld: Insgesamt 769.500 Euro fließen direkt in die Sanierung und Erweiterung der Sportanlage Barmwisch.

Für Bramfeld ist dies ein bedeutender Schritt. Die Sportanlage am Barmwisch ist ein zentraler Treffpunkt für viele Aktive und ein wichtiger Ankerpunkt für den Breitensport. Mit dieser finanziellen Unterstützung kann die Anlage modernisiert und zukunftsfähig gemacht werden.

Dass diese Mittel nun nach Wandsbek fließen, ist auch dem engagierten Einsatz unserer Bundestagsabgeordneten Aydan Özoğuz zu verdanken. Sie hatte sich in den vergangenen Monaten intensiv für die Bedarfe im Wahlkreis eingesetzt. Neben dem Projekt in Bramfeld fließen weitere Fördermittel in die Sanierung der Umkleiden beim SC Condor sowie in die Außenanlagen des Gymnasiums Buckhorn. Insgesamt handelt es sich um eine Summe von über 2,8 Millionen Euro für unseren Bezirk Wandsbek.

75 Jahre SPD Wandsbek: Ein stolzes Jubiläum mit prominentem Besuch

Der SPD-Kreis Wandsbek feierte kürzlich sein 75-jähriges Bestehen mit einem feierlichen Festakt. Das Jubiläum bot einen würdigen Rahmen, um auf viele Jahrzehnte erfolgreicher sozialdemokratischer Arbeit im Bezirk zurückzublicken und gleichzeitig den Blick auf die kommenden Aufgaben zu richten. Mit einem bunten Programm aus Rückblicken, Musik und einem engagierten Ausblick feierten zahlreiche Gäste.

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war der Besuch von Bundeskanzler a.D. Olaf Scholz als Ehrengast. Die Verbindung zum Kreis Wandsbek ist eine ganz persönliche: Scholz trat bereits im Jahr 1975 im Stadtteil Rahlstedt in die SPD ein.

Auch viele Genossinnen und Genossen aus Bramfeld besuchten die Festveranstaltung (Foto: R. Jäck)

Quartiersentwicklung am Haidlandsring: Pläne liegen aus

Mit dem heutigen Start der öffentlichen Plandiskussion nimmt die Weiterentwicklung des Wohnquartiers am Haidlandsring und der Bramfelder Drift konkrete Formen an. Der Bebauungsplan-Entwurf „Bramfeld 74“ sieht vor, den dortigen Wohnungsbestand umfassend zu modernisieren und durch Nachverdichtung zu erweitern. Ziel der städtebaulichen Planung ist die Schaffung von rund 225 zusätzlichen Wohneinheiten. Um dem Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Hamburg gerecht zu werden, ist festgesetzt, dass mindestens 35 Prozent der neu entstehenden Wohnungen öffentlich gefördert werden.

Bramfelder Drift Ecke Haidlandsring (Foto: L. Judt)

Der Entwurf gliedert das fast acht Hektar große Areal in verschiedene Baufelder, um eine der Lage angemessene Bebauung zu gewährleisten. Während westlich der Bramfelder Drift Gebäude mit bis zu neun Geschossen zulässig sind (orientiert am dortigen Bestand), ist für die Bereiche nördlich, westlich und südlich des Haidlandsrings eine Begrenzung auf maximal vier Vollgeschosse vorgesehen. Im nördlichen Teilbereich des Plangebiets sieht das Konzept eine abgestufte Höhe von bis zu drei Geschossen vor.

Trotz der geplanten baulichen Erweiterungen soll die charakteristische Freiraumqualität der Siedlung, die durch Baumbestände und Grünflächen geprägt ist, weitgehend erhalten bleiben. Die Maßnahmen betreffen überwiegend Bestände der Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe eG, die teilweise ersetzt, modernisiert oder aufgestockt werden sollen. Seitens des Bezirksamts Wandsbek wird betont, dass eine langfristige und schrittweise Entwicklung des Quartiers angestrebt wird, statt einer sofortigen Umsetzung aller Baumaßnahmen.

Vom 7. Januar bis zum 9. Februar 2026 besteht nun die Möglichkeit, die detaillierten Planunterlagen einzusehen. Die Dokumente sind über den städtischen Online-Dienst „Bauleitplanung online“ abrufbar sowie physisch im Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung im Bezirksamt Wandsbek öffentlich ausgelegt. Während dieser Frist können Stellungnahmen zum Entwurf elektronisch, per E-Mail oder schriftlich bei der zuständigen Dienststelle eingereicht werden.

Beginn der Entsiegelungsmaßnahme an der Seebek

An der Seebek, in Höhe des Schwimmbads, haben die Arbeiten zur Entsiegelung einer alten Asphaltfläche begonnen. Eine bisher ungenutzte und überwucherte Wegeverbindung wird zurückgebaut und in eine Blühwiese umgewandelt. So entsteht eine ökologische Verbindung zwischen der vom NABU betreuten bienenfreundlichen Wiese und dem Uferbereich.

Der Pfad entlang der Seebek (Foto: L. Judt)

Die Maßnahme geht auf einen Antrag der damaligen rot-grünen Koalition aus dem Jahr 2022 zurück und wird heute von der Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP umgesetzt. Finanziert wird sie über den „NaturCent“, ein Programm, das Projekte zur Verbesserung von Grün- und Lebensqualität im gesamten Wandsbeker Bezirk unterstützt.

Julia Funk, Fachsprecherin Klima und Umwelt der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die Entsiegelung von Flächen, die nicht mehr benötigt werden, wie beispielsweise der Fußweg entlang der Seebek, ist ein wichtiger Aspekt bei der Anpassung unserer Stadt an den Klimawandel. Das Wasser aus immer häufiger auftretenden Starkregenereignissen kann dadurch leichter versickern und steht dann in Trockenperioden den Pflanzen zur Verfügung. Wir freuen uns deshalb sehr, dass die Mittel aus dem NaturCent für die ökologische Aufwertung des Gebiets verwendet werden und gleichzeitig eine bessere Anpassung an das Klima gewährleisten.“

Frühzeitige Beteiligung zum Bebauungsplan Bramfeld 75

Wie soll sich das Gebiet rund um den Bramfelder Dorfplatz in den kommenden Jahren entwickeln? Antworten auf diese Frage will das Bezirksamt Wandsbek gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern finden im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplanverfahren „Bramfeld 75“. Die Veranstaltung findet am Montag, den 16. Juni 2025, um 18 Uhr im Forum der Stadtteilschule Bramfeld (Bramfelder Dorfplatz 5) statt.

An der Ecke vom Mützendorpsteed entstehen auch Ausgänge der U5 (Foto: L. Judt)

Das rund zwei Hektar große Plangebiet liegt im Herzen Bramfelds und wird im Süden von der Straße Bramfelder Dorfplatz, im Osten von der Straße Mützendorpsteed und im Norden und Westen vom Gelände der Stadtteilschule Bramfeld begrenzt. Mit dem geplanten Endhaltepunkt der neuen U-Bahnlinie U5 direkt vor der Tür eröffnet sich die Chance die Wohn- und gewerblichen Nutzungen zu verbessern.

Alle Interessierten sind eingeladen, sich frühzeitig zu informieren, Fragen zu stellen und Hinweise zu geben. Wer nicht persönlich teilnehmen kann, hat vom 9. bis 20. Juni auch online die Möglichkeit, sich zu beteiligen: https://bauleitplanung.hamburg.de (Verfahrensname: Bramfeld 75)