Mehr Zuversicht wagen: Kultursenator Carsten Brosda zu Gast im Brakula

Gemeinsam mit unserer Bramfelder Bürgerschaftsabgeordneten Regina Jäck laden wir als SPD Bramfeld herzlich zu einem besonderen Abend ein: Am 19. Januar begrüßen wir Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda bei uns im Stadtteil. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Brakula (Bramfelder Chaussee 265) und bietet Raum für einen spannenden Vortrag mit anschließender Publikumsdiskussion.

Kultursenator Dr. Carsten Brosda (Quelle: Bertold Fabricius für Behörde für Kultur und Medien)

In Zeiten von globalen Krisen und gesellschaftlichen Spannungen stellen wir uns die Frage: Wie kann Zuversicht entstehen? Carsten Brosda wird basierend auf seinem Buch „Zuversicht wagen“ darüber sprechen, warum wir neue politische Erzählungen brauchen, die Mut machen und Vielfalt wertschätzen. Es geht nicht um naive Beschwichtigung, sondern darum, Probleme realistisch zu sehen und dennoch unsere demokratischen Gestaltungsspielräume aktiv zu nutzen.

Regina Jäck bringt die Motivation für den Abend auf den Punkt: „Krisen, globale Umbrüche und gesellschaftliche Spannungen prägen unsere Gegenwart. Doch wie kann angesichts dieser Entwicklungen Zuversicht entstehen?“ Gemeinsam wollen wir diskutieren, welche Erzählungen eine demokratische Gesellschaft braucht, um handlungsfähig zu bleiben. Dabei stehen die Bedeutung konstruktiver Debatten, die Rolle der Kultur für unsere Orientierung und die Verankerung politischer Visionen im Alltag im Fokus.

Der Saal im Brakula ist barrierefrei erreichbar, sodass alle Interessierten teilnehmen können. Sollten Sie darüber hinaus speziellen Unterstützungsbedarf haben, melden Sie sich bitte vorab unter buero@regina-jaeck.de.

Grundsteinlegung für SAGA-Projekt in Bramfeld

Am Moosrosenweg wurde am 2. Oktober der Grundstein für das „Moosrosenquartier Nord“ der SAGA gelegt. Mit 540 Wohneinheiten handelt es sich um das aktuell größte Einzelbauprojekt des städtischen Wohnungsunternehmens. Dieses Vorhaben unterstreicht die Bemühungen der Stadt, dringend benötigten Wohnraum in Hamburg zu schaffen.

Visualisierung der Gebäude am Moosrosenweg (Quelle: SAGA | KPW Architekten/Papay Warncke Vagt Architekten PartG mbB)

Die Bedeutung des Projekts hob insbesondere Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein (SPD) hervor. Sie bezeichnete das Bauvorhaben als “Beleg für die Bedeutung der SAGA als städtischer Pfeiler gerade in schwierigen Zeiten” und betonte die Notwendigkeit, Wohnraum für alle Hamburger zu schaffen. „Mit geförderten Wohnungen in allen drei IFB-Förderwegen und einem Angebot von ganz kleinen bis ganz großen Wohnungen schaffen wir genau das, was Hamburg am dringendsten braucht“, so Senatorin Pein. Sie zeigte sich zufrieden, dass in Bramfeld ein “familienfreundliches und nachhaltiges Stadtviertel” entsteht.

Das neue Quartier bietet einen vielfältigen Wohnungsmix: 200 Wohnungen werden öffentlich gefördert und sind somit zu günstigen Mieten erhältlich, während 340 Wohnungen frei finanziert werden und sich am mittleren Mietspiegel orientieren. Ein Großteil der Wohnungen (60 Prozent) ist mit drei bis fünf Zimmern explizit für Familien ausgelegt. Das Bauprojekt, das unter anderem eine Kita mit 110 Plätzen, 325 Pkw-Tiefgaragenstellplätze und die neue SAGA-Geschäftsstelle Bramfeld umfasst, soll in knapp drei Jahren fertiggestellt werden.

Koalitionsvertrag in Hamburg steht

SPD und Grüne haben sich auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag für die kommenden fünf Jahre geeinigt. Die Vereinbarung, die unter dem Motto „Hamburg vereint – mit Herz und Verstand“ steht, wurde am Donnerstag im Rathaus vorgestellt. Für Bramfeld ist besonders erfreulich: Der Bau der vollautomatischen U-Bahnlinie U5. Mit der geplanten Anbindung von Steilshoop und Bramfeld wird für rund 180.000 Hamburgerinnen und Hamburger erstmals ein direkter Zugang zum Schnellbahnnetz geschaffen. Dieses Vorhaben bleibt unter Rot-Grün klar auf Kurs.

Auch der Wohnungsbau soll weiter vorangetrieben werden, mit dem Ziel von 10.000 neuen Wohnungen pro Jahr. Besonders wichtig dabei: Planungs- und Genehmigungsverfahren sollen spürbar beschleunigt und bürokratische Hürden abgebaut werden. Ein weiteres zentrales Thema ist die soziale Infrastruktur: Kostenlose Kita- und Ganztagsangebote sowie das Schülerticket bleiben erhalten. Gerade Familien in unserem Stadtteil profitieren davon, dass diese Leistungen auch künftig gesichert sind.

Der Landesparteitag der SPD wird am Sonnabend über den Vertrag abstimmen und die Grünen haben für Montagabend zu einer Landesmitgliederversammlung eingeladen. Bei Zustimmung ist die formelle Unterzeichnung in den kommenden Tagen geplant.

Abgerufen werden kann der komplette Koalitionsvertrag hier.